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Ein Kind mit Reithelm sitzt lachend auf einem weißen Pferd und hält die Zügel fest in der Hand. Neben dem Pferd steht eine Reitlehrerin oder Therapeutin mit geflochtenem Zopf und kariertem Hemd, die das Kind anleitet. Im Hintergrund sind eine Weide, ein Zaun und Berge in der Ferne zu erkennen. Die Szene zeigt therapeutisches Reiten in einer freundlichen und sicheren Umgebung.

Thera­peutisches Reiten

Pferde haben eine besondere Wirkung auf Menschen: Sie sprechen alle Sinne an, vermitteln Ruhe, Stärke und Vertrauen. Im therapeutischen Reiten nutzen wir diese Eigenschaften, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer körperlichen, geistigen und emotionalen Entwicklung zu fördern. Dabei steht nicht die reiterliche Leistung im Vordergrund, sondern die heilende und pädagogische Wirkung der Begegnung mit dem Pferd.

Ganzheitliche Förderung

Das therapeutische Reiten verbindet pädagogische, psychologische, psychotherapeutische, rehabilitative und sozial-integrative Ansätze. Durch das Beziehungsdreieck Patient-Pferd-Reittherapeut werden wertvolle Lernerfahrungen möglich, die sich positiv auf viele Lebensbereiche übertragen lassen.

Gefördert werden können unter anderem:

  • Körperliche Fähigkeiten: Gleichgewicht, Koordination, Muskelkraft, Motorik.
  • Emotionale Kompetenzen: Selbstwertgefühl, Vertrauen, Angstbewältigung.
  • Soziale Fähigkeiten: Teamfähigkeit, Rücksichtnahme, Kommunikation.
  • Geistige Prozesse: Konzentration, Wahrnehmung, Ausdauer.

Formen des therapeutischen Reitens

Wir bieten verschiedene pferdegestützte Maßnahmen an:

  • Hippotherapie – physiotherapeutische Behandlung auf dem Pferd,
  • Heilpädagogisches Reiten – Förderung der persönlichen und sozialen Entwicklung,
  • Ergotherapeutisches Reiten – gezieltes Training motorischer und kognitiver Fähigkeiten,
  • Reiten für Menschen mit Behinderung – Teilhabe und Bewegungsförderung,
  • Pferdegestützte Psychotherapie – Unterstützung bei psychischen Belastungen.

Neben dem Reiten selbst gehören auch der Umgang mit dem Pferd, die Pflege sowie die Arbeit im Stall und in der Gruppe zum therapeutischen Prozess.

Kind steht neben einem braunen Pferd auf einem Weg im Grünen. Das Pferd trägt ein schwarzes Zaumzeug und hat eine weiße Blesse auf der Stirn. Das Kind trägt einen schwarzen Reithelm und ein helles T-Shirt und hält die Zügel in den Händen.
Kind steht eng an einem weißen, graugefleckten Pferd, das ein schwarzes Halfter mit gemustertem Stirnriemen trägt. Das Kind hält den Führstrick und drückt das Gesicht seitlich an den Pferdekopf. Hintergrund mit Bäumen und hellem Sonnenlicht.

Altersgerechte Einsatz­bereiche

  • Vorschulalter (Frühförderung): Unterstützung bei Bewegungs- und Koordinationsstörungen, Entwicklungsverzögerung in allen Wahrnehmungsbereichen und Verhaltensbesonderheiten.
  • Grundschulalter: zusätzlich Förderung von Sozialkompetenz, Konzentration und Ausdauer sowie Stärkung des Selbstwertgefühls.
  • Erwachsenenalter: Bewältigung von Ängsten, Stressprävention und Wiedereinstieg ins Reiten ab 30 Jahren.

Wirkung und Ziele

Das Pferd ist im therapeutischen Reiten Partner und Spiegel zugleich. Seine Reaktionen sind unmittelbar und unverfälscht. Dadurch lernen Kinder wie Erwachsene, ihre eigenen Gefühle und Verhaltensweisen bewusster wahrzunehmen. Ziel ist immer die Förderung der persönlichen und sozialen Entwicklung sowie die Verbesserung von Gesundheit und Lebensqualität.

Weitere Informationen

Mehr über unser Angebot und die Anmeldung erfahren Sie auf unserer Internetseite:

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